ZuFALL und SchickSAL

ICH BIN Dein ZU-FALL, BIN was dir zufällt nach geheimem Gesetz,

dein Unvermeidbares, dein SCHICK-SAL.

Ich schicke dir SALUS - Heil,  auch wenn du das nicht gleich erkennst.

SCHICK-SAL ist das Salz des Lebens, mit dem du die Suppe würzt, die du auslöffelst.

GE-SCHICK ist, was du dir schickst in Gedanken, die du nicht kennst, weil du vermeidest, sehend zu werden.

Stehst du verwundert  oder erschrocken vor schlechter Ernte, so ändere die Wahl deines Saatgutes, das ICH BIN.

Begieße mit Liebe, was du gepflanzt und ernähre mit Dank den sprossenden Keim:

Du erntest die Frucht deiner Wünsche!

 

(Peter Raba – Göttliche Homöopathie 340)

Integrale Therapie

 

 

Der Integrale Therapieansatz ist am Modell der Salutogenese sowie dem Gedanken der "verkörperten Biografie" und "dem Erscheinen des Unbewussten in der Körpersprache, dem sichbaren Unbewussten" (W.Reich) in der bioenergetischen Körperarbeit ausgerichtet.

 

Im Mittelpunkt steht dabei der fühlende Kontakt zum Körper in seiner dynamischen Verbindung Körper, Seele, Geist und GEIST.

Unser Körper hat in seinen Strukturen sowie in der Art, wie wir uns ausdrücken, uns bewegen und erleben unsere ganz persönliche Lebensgeschichte gespeichert. Unsere Erfahrungen mit den ersten Bezugspersonen, ihrem Einfühlungsvermögen und ihrer Präsenz prägen nachhaltig unsere Art, wie wir uns in der Welt bewegen und als Erwachsene unsere Beziehungen und Lebenswelt gestalten.

 

Unsere "Lebens-Haltung", mit denen wir in der Partnerschaft, in der Familie, im Bezug auf Situationen reagieren, sind uns oft nicht bewusst. Sie sind das Ergebnis des Imprinting- und Anpassungsprozesses und verankern sich ganz konkret in Körperstruktur und Energiesystem. Konflikte im Fühlen, Denken und Erleben verkörpern sich in Bewegungen, Haltungen, Atem- und Energiefluss sowie Spannungsmustern von Muskeln, Knochen, Körpersegmenten, Gelenken, Organen. Ungelöste Konflikte werden so festgehalten und prägen unsere Persönlichkeit und unser Weltbild.

 

 

 

Scheinen diese Konflikte auf Dauer nicht lösbar oder haben wir keinen Zugang mehr dazu, chronifizieren sie sich in Verspannungen, Verhärtungen, Blockaden, Funktionsstörungen, psychischen oder psychosomatischen Symptomen.

 

Im Alltag sind wir meist mit unserem Autopilot unterwegs, in der Selbst- und

Fremd-wahrnehmung immer wieder in unseren alten

Schutzhüllen und Feedbackschleifen gefangen.

In der individuellen Prozessarbeit liegt der Schlüssel für Veränderung im (Energie)körper aus unserer elementaren Lebenswelt. Über die energetische Körperarbeit nutzen wir die Selbstheilungskräfte des Körpers. Wir lernen, uns besser zu verstehen, uns fühlend wahrzunehmen, uns möglicher innerer Konflikte bewusst zu werden.

Die bioenergetische Körperarbeit ist ein sehr direkter Zugang zu unserem inneren Erleben, zu den Wurzeln unserer Lebensthemen und Ressourcen, die immer in Bezug zu den aktuellen Problemstellungen zu sehen sind. Der Fokus liegt darauf, innere haltgebende Strukturen aufzubauen und zu stärken, um geerdet dem Außen begegnen zu können.

Es ist Schicht um Schicht eine Arbeit an den Verankerungen unserer Emotional-, Denk- und Verhaltensschemata, die sich nur dann dauerhaft lösen und verändern können, wenn wir uns im Körper- und Energiesystem verändern und uns selbst in unserer ureigenen Kraftquelle neu verankern.

 

Die Arbeit mit dem Körper auf unterschiedlichen Ebenen hebt Themen in das Bewusstsein, über das reflektierende Gespräch werden Zusammenhänge als komplexes Geschehen sinnmachend, verstehbar und vor allem handhabbar erlebt.

Es kommt ein heilsamer Prozess körperlicher, seelisch-geistiger und spiritueller Entwicklung aktiv und selbstgestaltend in Gang.

Mein Angebot umfasst in der

Einzelarbeit

 

  • Psychosomatische und Autoimmungerkrankungen
  • Depression und Burnout
  • Panik und Ängste
  • Frühe emotionale Störungen - Trauma
  • Lebenskrisen
  • Kinderwunsch
  • Beziehungs- und Paarprobleme
  • Lehrtherapie

 

In der

Familien- und Paartherapie

fließen meine Erfahrungen aus der Sozialpädagogischen Familienarbeit ein. Ich verbinde in meinem Ansatz die bioenergetisch-analytische Körperpsychotherapie mit einer Methodenvielfalt aus der Traumatherapie,  aus Elementen diverser Kommunikationsmodelle sowie der systemischen Beratung.

 

Durch eine Weiterbildung bei Dr. Katharina Klees hat mein eigener bioenergetisch-analytischer Ansatz eine wunderbare Ergänzung und Vertiefung über das fundierte Konzept der „Traumasensiblen Paartherapie“ mit dem „5-Stufen-Ansatz des Traum(a)haus-Konzeptes zur Beendigung von Krisen“ bekommen.     

 

 

Anlass für eine Paartherapie ist häufig der Verlust der körperlichen Bindung und der Fähigkeit, emotionale Energie halten zu können und parallel dazu die Zunahme von Streit, machtvoller Entladung und Distanz. „Der grundlegende Austausch in einer Paarbeziehung findet nonverbal als Resonanzphänomen statt: mit Senden und Empfangen von Informationen über Mimik, Gestik, Haltung, Bewegungsmuster, Modulation und Frequenz der Stimme, sensorische Ausstrahlung etc.  Deren Qualitäten sind nicht so sehr von den erwachsenen Absichten eines Partners, sondern häufig von unbewussten biografischen Aspekten bestimmt.“ (Clauer PiD 2-2006)

 

Imprinting - jeder bringt seine individuelle, oft über Generationen unverarbeitet weitergegebene Geschichte mit. Gemeinsam schafft sich das Paar eine neue Geschichte auf Basis neurophysiologisch fixierter Überlebens-/ Beziehungs-muster, innerer Überzeugungen, Trigger und Reaktionsschleifen. Auch wenn wir alles anders machen wollen als vorherige Generationen – irgendwann sitzen wir fest in Patt-Situationen oder endlosen Streitschleifen, ausgelöst von immer wiederkehrenden unbewussten Triggermomenten.

 

Das Bewusstsein, welchen Einfluss Körperwahrnehmung, Körperempfinden und Körperausdruck auf die Beziehungs-gestaltung haben, ist oft ausgeblendet. Viele verstehen die Körperwahrnehmung und das Körperverhalten nicht mehr und können es deswegen auch nicht als Signale für eigenes Verhalten wahrnehmen und nutzen. Gerade der Körper mit seiner ganzen Ausdrucks-Bandbreite spiegelt jedoch die zu Grunde liegenden kindlichen Beziehungskonflikte und Trauma-Beziehungen wieder, geht es in der Paartherapie doch um affektive Einstimmung und Abstimmung, um das Senden und Empfangen von Emotionen!

 

Nun braucht es nicht nur eine neue Kommunikationsmethode - Kommunikation scheitert oft daran, dass der Körper etwas anderes als der Mund sagt, etwas anderes als das Ohr versteht. Die Sprache des Körpers wird dann eher wahrgenommen, die indirekten Botschaften gehen direkt in Resonanz, da die emotionalen Zentren im Gehirn und die Spiegelneuronen längst gearbeitet haben, bevor das Großhirn in die Startlöcher geht. Das Ergebnis sind dann häufig Gefühle von Zurückweisung und Unverständnis, bis hin zu Eskalation und Gewalt.

 

"Obwohl wir uns doch so oft vornehmen, es anders zu machen!"

 

Es geht darum, zu erkennen, wie die individuell erlernten Beziehungsmuster des Paares sich ineinander verhaken und ein immer wiederkehrendes skizzenhaftes, streit- und stresserhaltendes Verhalten hervorbringen. Wichtig ist, zu erkennen: es geht mehr um die Arbeit am Eigenen als um die Kampfansage an den Anderen!

 

Krisen Intervention

 

 

Was tun, wenn "das Wasser bis zum Hals steht"?

In diese Situation kann jede(r) kommen! Sei es durch Unfall, Kündigung, Gewalt, bedrohliche körperliche oder psychische Entwicklungen bei sich selbst oder bei nahestehenden Menschen. Meist befinden wir uns dabei in einem Ausnahmezustand: Schock, Ohnmacht und starke Emotionen bestimmen das Fühlen.

 

Ich biete Ihnen an, gemeinsam herauszufinden, was hilfreich ist. Seelische Stabilisierung über entlastende Gespräche und Körperarbeit zur Auflösung von Spannungen stehen dabei im Vordergrund. Der wichtigste Schritt ist, selbst zu erkennen, dass Sie etwas tun müssen, um Unterstützung in der belastenden Situation zu bekommen.

 

Einen Termin bekommen Sie in dieser Situation sehr zeitnah.

Trauma Therapie

 

 

 

"Man kann nicht gleichzeitig zum Krieg rüsten und den Frieden erwarten."

(Albert Einstein)

Trauma ist das Erleben einer außergewöhnlichen physischen oder psychischen Belastung, mit Symptomen (ICD10) wie Hilflosigkeit, Ängste und Panikattacken, Schlafstörungen, Kontrollverlust, Übererregung, Depression, Verlust von Gefühlen, Stoffwechselstörungen, Vermeidung von alltäglichen Situationen, sozialer Rückzug. Verschiedenste Erlebnisse im Leben können auch langfristig traumatisierend wirken. Betroffen sind davon auch Menschen in helfenden Berufen, wie Ersthelfer bei Rettungseinsätzen oder in pädagogischen Brennpunkttätigkeiten, über die Sekundärtraumatisierung.

 

Grundsätzlich hat jeder Mensch die Fähigkeit, traumatisches Erleben zu verarbeiten und zu integrieren. Ist dies aus verschiedenen Gründen nicht möglich, kann daraus eine PTBS (Post Traumatische Belastungsstörung) entstehen. Gefühle, Denken, Verhalten und Körperliche Symptome in der traumatisch erlebten Situation chronofizieren und verändern die Persönlichkeit. Noch lange nach traumatischem Erleben leiden diese Menschen an Übererregbarkeit, Hochspannung, Schreckhaftigkeit, Schweißausbrüchen, innerer Distanziertheit bis hin zu Gleichgültigkeit, Orientierungslosigkeit, Kälte-/Taubheitsempfinden, Gefühllosigkeit, Gereiztheit/Aggressivität, Autoaggression, Suizidgedanken, etc. Entwicklungstraumata können in der frühen Kindheit - von der Empfängnis bis zum ca. 6. Lebensjahr - durch verschiedene Faktoren entstehen und bedürfen einer grundlegenden Aufarbeitung im Rahmen einer Psychotherapie.

 

 

"Das Trauma aus dem Körper zittern". In der Natur können wir bei Tieren sehr gut beobachten wie das geht: ist die tödliche Gefahr überstanden, das Tier in Sicherheit, geht ein Vibrieren und Zittern durch den Körper - die im Körper für den Überlebenskampf aktivierte Energie wird freigesetzt und fließt ab.

Minuten später wendet sich das Tier entspannt einer anderen Tätigkeit zu.

 

Akuttraumata aus überwältigend erlebten Ereignissen (Unfälle, Gewalt, Operationen, Krankheit, Verlust des Arbeitsplatzes, Tod nahestehender Menschen) können sehr gut durch Übungen aus der Bioenergetischen Traumaarbeit (TRE® nach David Berceli), Shiatsu und das reflektierende Gespräch, aufgelöst und integriert werden.

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